{"id":25593,"date":"2019-07-01T13:16:02","date_gmt":"2019-07-01T11:16:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/?p=25593"},"modified":"2019-07-22T13:40:56","modified_gmt":"2019-07-22T11:40:56","slug":"alambic-im-bahnhof-koenigswinter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/alambic-im-bahnhof-koenigswinter\/","title":{"rendered":"Alambic im Bahnhof K\u00f6nigswinter"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem langen Dornr\u00f6schenschlaf ist der Bahnhof in der K\u00f6nigswinterer Altstadt wieder ge\u00f6ffnet. Fr\u00fcher kaufte man dort Fahrkarten oder wartete auf den Zug, heute dient er als Caf\u00e9. Die alten Glasfenster, auf denen K\u00f6nigswinterer Firmen und Sehensw\u00fcrdigkeiten zu sehen sind, wurden ebenfalls restauriert und sind heute so etwas wie ein Schmuckst\u00fcck des Geb\u00e4udes. Einem Cognac-affinen Besucher f\u00e4llt nat\u00fcrlich sofort die Alambic (Brennblase) auf, die dort im Zusammenhang mit der Weinbrennerei Richarz zu sehen ist.<\/p>\n<p>Ja, es gab schon vor der Gr\u00fcndung der St\u00e4dtepartnerschaft zwischen K\u00f6nigswinter und Cognac im Jahre 1989 rege Beziehungen zwischen den St\u00e4dten. Die Weinbrennerei Richarz K\u00f6nigswinter, gegr\u00fcndet 1861, bezog seit 1897 sogenannte Brennweine aus dem Anbaugebiet der Charente. Der Gro\u00dfvater unseres Vereinsmitglieds Dorothee Schlange-Sch\u00f6ningen, Carl Richarz sen., k\u00fcmmerte sich pers\u00f6nlich um den Einkauf vor Ort . Es handelte sich um Naturweine von 7-8%, die auf 23% mit Destillat, eau-de-vie, das aus den gleichen Weinen hergestellt sein sollte, erh\u00f6ht wurden. Die Brennweine wurden in Kesselwagen per Bahn angeliefert und dann in den Rohbrennblasen in K\u00f6nigswinter mit \u201efeu nu\u201c (direkte Feuerung nach Charente Art) weiterverarbeitet und vermarktet, zun\u00e4chst unter der Bezeichnung \u201eRheincognac\u201c, nach dem Versailler Vertrag als \u201eDeutscher Weinbrand\u201c. \u00a0Wenige Jahre nach Kriegsende 1949\/50 wurden die alten Verbindungen zu den franz\u00f6sischen Gesch\u00e4ftsfreunden wieder aufgenommen bis hin zu einer gemeinsamen Firma in der Charente.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem langen Dornr\u00f6schenschlaf ist der Bahnhof in der K\u00f6nigswinterer Altstadt wieder ge\u00f6ffnet. Fr\u00fcher kaufte man dort Fahrkarten oder wartete auf den Zug, heute dient er als Caf\u00e9. Die alten Glasfenster, auf denen K\u00f6nigswinterer Firmen und Sehensw\u00fcrdigkeiten zu sehen sind, wurden ebenfalls restauriert und sind heute so etwas wie ein Schmuckst\u00fcck des Geb\u00e4udes. Einem Cognac-affinen Besucher f\u00e4llt nat\u00fcrlich sofort die Alambic (Brennblase) auf, die dort im Zusammenhang mit der Weinbrennerei Richarz zu sehen ist.<br \/>\nJa, es gab schon vor der Gr\u00fcndung der St\u00e4dtepartnerschaft zwischen K\u00f6nigswinter und Cognac im Jahre 1989 rege Beziehungen zwischen den St\u00e4dten. Die Weinbrennerei Richarz K\u00f6nigswinter, gegr\u00fcndet 1861, bezog seit 1897 sogenannte Brennweine aus dem Anbaugebiet der Charente. Der Gro\u00dfvater unseres Vereinsmitglieds Dorothee Schlange-Sch\u00f6ningen, Carl Richarz sen., k\u00fcmmerte sich pers\u00f6nlich um den Einkauf vor Ort . Es handelte sich um Naturweine von 7-8%, die auf 23% mit Destillat, eau-de-vie, das aus den gleichen Weinen hergestellt sein sollte, erh\u00f6ht wurden. Die Brennweine wurden in Kesselwagen per Bahn angeliefert und dann in den Rohbrennblasen in K\u00f6nigswinter mit \u201efeu nu\u201c (direkte Feuerung nach Charente Art) weiterverarbeitet und vermarktet, zun\u00e4chst unter der Bezeichnung \u201eRheincognac\u201c, nach dem Versailler Vertrag als \u201eDeutscher Weinbrand\u201c. \u00a0Wenige Jahre nach Kriegsende 1949\/50 wurden die alten Verbindungen zu den franz\u00f6sischen Gesch\u00e4ftsfreunden wieder aufgenommen bis hin zu einer gemeinsamen Firma in der Charente.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":25613,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"footnotes":""},"categories":[156,136],"tags":[],"class_list":["post-25593","post","type-post","status-publish","format-aside","has-post-thumbnail","hentry","category-156","category-neuigkeiten","post_format-post-format-aside"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25593"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25593\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25618,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25593\/revisions\/25618"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25613"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koenigswinter-cognac.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}