Boule am 14. Juli 2021

Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, startet unser Boule-Spiel um 17 Uhr im Bürgerpark an der Fähre in Niederdollendorf. Anschließens gibt es ab 19 Uhr ein gemütliches Beisammensein im Bredershof.
Anmeldungen unter schatzmeister@koenigswinter-cognac.de.
 

13. Boule-Turnier des Partnerschaftsvereins

Schon zum 13. Mal veranstaltete der Partnerschaftsverein Königswinter Cognac ein Boule Turnier am Französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli. Organisator Clemens Feugmann und Vereinsvorsitzender Karl Schmitz zeigten sich erleichtert, dass die Veranstaltung auch unter den aktuellen Coronabedingungen stattfinden konnte. Im Bürgerpark an der Niederdollendorfer Fähre kämpften 4 Teams um den Tagessieg, den letztendlich Günter Abendroth erzielte. Für ihn war die 13 heute eine Glückszahl.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein dankte der Königswinterer Bürgermeister Peter Wirtz den Mitgliedern des Partnerschaftsvereins für ihr Engagement im Sinne der Städtepartnerschaft und hob deren Bedeutung hervor. Vorsitzender Karl Schmitz berichtete, dass der bisherige Cognacer Bürgermeister Michel Gourinchas sein Amt an den erst 32-jährigen Nachfolger Morgan Berger übergeben hat. Der neue Amtsinhaber steht den Städtepartnerschaften sehr positiv gegenüber und der Partnerschaftsverein ist sich sicher, die bisherigen sehr guten Beziehungen zwischen Königswinter und Cognac fortführen zu können.
Bild: Rolf Beitzel konzentriert sich auf den Wurf des „Schweinchens“, während Vorsitzender Karl Schmitz, Christa Bückmann und Anne Beitzel das Geschehen beobachten.
Bericht von „Honnef Heute“

Königswinter und Cognac feiern 30 Jahre Freundschaft

Mit einem Festakt im Jardin Public in Cognac feierten Bürger beider Städte ihre 30-jährige Freundschaft. Im Beisein der Altbürgermeister Francis Hardy (Cognac) und Herbert Krämer (Königswinter) hoben die heute Verantwortlichen in ihrer Ansprache die Wichtigkeit solcher Partnerschaften, gerade im heutigen Umfeld hervor. Einmal vor Ort, nutzte der Königswinterer Bürgermeister Peter Wirtz seine Anwesenheit für die Teilnahme am 10 km Stadtlauf in Cognac. Er startete für den TV Königswinter.
Ausführlicher Bericht
Bericht der französischen Zeitung „Charente Libre“
Bericht des General-Anzeiger Bonn

Boule-Turnier am 14. Juli – eine runde Sache

Einer Tradition folgend, trafen sich Mitglieder und Freunde des Partnerschaftsvereins Königswinter-Cognac am Französischen Nationalfeiertag zum Boule-Turnier im Bürgerpark in Niederdollendorf. Bei hervorragendem Wetter konnte Organisator Clemens Feugmann am Ende die drei Erstplatzierten mit einem Preis auszeichnen:
1. Renate Gieraths
2. Robert Lemmer
3. Peter Markhoff
Die gelungene Veranstaltung klang mit einem gemütlichen Beisammensein bei französischer Musik im Weinhaus Bredershof aus.
 

Alambic im Bahnhof Königswinter

Nach einem langen Dornröschenschlaf ist der Bahnhof in der Königswinterer Altstadt wieder geöffnet. Früher kaufte man dort Fahrkarten oder wartete auf den Zug, heute dient er als Café. Die alten Glasfenster, auf denen Königswinterer Firmen und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind, wurden ebenfalls restauriert und sind heute so etwas wie ein Schmuckstück des Gebäudes. Einem Cognac-affinen Besucher fällt natürlich sofort die Alambic (Brennblase) auf, die dort im Zusammenhang mit der Weinbrennerei Richarz zu sehen ist.
Ja, es gab schon vor der Gründung der Städtepartnerschaft zwischen Königswinter und Cognac im Jahre 1989 rege Beziehungen zwischen den Städten. Die Weinbrennerei Richarz Königswinter, gegründet 1861, bezog seit 1897 sogenannte Brennweine aus dem Anbaugebiet der Charente. Der Großvater unseres Vereinsmitglieds Dorothee Schlange-Schöningen, Carl Richarz sen., kümmerte sich persönlich um den Einkauf vor Ort . Es handelte sich um Naturweine von 7-8%, die auf 23% mit Destillat, eau-de-vie, das aus den gleichen Weinen hergestellt sein sollte, erhöht wurden. Die Brennweine wurden in Kesselwagen per Bahn angeliefert und dann in den Rohbrennblasen in Königswinter mit „feu nu“ (direkte Feuerung nach Charente Art) weiterverarbeitet und vermarktet, zunächst unter der Bezeichnung „Rheincognac“, nach dem Versailler Vertrag als „Deutscher Weinbrand“.  Wenige Jahre nach Kriegsende 1949/50 wurden die alten Verbindungen zu den französischen Geschäftsfreunden wieder aufgenommen bis hin zu einer gemeinsamen Firma in der Charente.